ECAP / New-ECAP

Zeitraum: 2014-2016 und 2018-2020

Ziel: In den beiden Forschungsprojekten ECAP und New-ECAP, welche in Kooperation mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) und durch eine F√∂rderung der Forschungs F√∂rderungs Gesellschaft (FFG) durchgef√ľhrt wurden, war das Ziel die Entwicklung von Werkzeugen zur Herstellung von hochfesten Werkstoffen. Im Prozess wurden dabei Halbzeuge (Stangenmaterial) durch eine Massivumformung im ECAP (Equal Channel Angular Pressing) Verfahren hergestellt. Aufgrund der hohen Umformgrade von jenseits 2 (200%) wird eine sehr feine Mikrostruktur der Werkstoffe und somit eine hohe Festigkeit in Folge der Umformung erreicht.

Bekannte Titanlegierungen wie Ti6Al4V, die im Flugzeugbau und Anlagenbau aber auch in der Medizintechnik angewendet werden, kommen dabei genauso zum Einsatz wie Kupferlegierungen, die in der Elektroindustrie Anwendung finden.

Bioresorbierbare Magnesiumlegierungen, die f√ľr Implantate in der Medizintechnik in Entwicklung sind, standen dabei im 2020 abgeschlossen Projekt New-ECAP, bei dem ein Werkzeug mit zwei Umformkanten verwendet wurde (Doppel-ECAP) besonders im Fokus.

Partner/Förderstellen:

Ergebnis: Anpassung der Kanalgeometrie im ECAP-Prozess um gerade Bolzen zu erzielen und somit homogene ECAP-Bolzen durch mehrfaches Pressen produzieren zu können. Optimierung der Umformkante im Auslauf des Doppel-ECAP-Werkzeuges zur Reduktion der Presskräfte um neben Aluminium- und Magnesiumlegierungen auch hochfeste Titanlegierungen im Doppel-ECAP-Verfahren verarbeiten zu können.

Umformprozess 1

Ansprechperson

Dr. Wolfgang Krach

+43 1 974 89 91-11